MAske neu 2
  • DGUV REGEL BEGRENZT DIE TRAGEZEIT BEIM ATEMSCHUTZ

    DAS TRAGEN VON ATEMMASKEN BEIM ARBEITEN

    Maskenpflicht in Corona Zeiten. Das bedeutet, dass auch Unternehmen die entsprechenden Arbeitsschutzvorschriften des Bundesministeriums umsetzen müssen. Aber was bedeutet das für den Arbeitsalltag?

    Unabhängig vom Betrieblichen Maßnahmenkonzept sollen in Zweifelsfällen, bei denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, Mund-Nasen-Bedeckungen bzw. Atemschutzmasken (laut b.a.u.a. PPT1-3) zur Verfügung gestellt und getragen werden.

    Allerdings wird dabei oft übersehen, dass die Tragezeit der Masken nicht unbegrenzt ist. Dies liegt weniger daran, dass die Masken dann nicht mehr funktionsfähig sind, sondern daran, dass die menschliche Atmung und Sauerstoffversorgung nicht dafür ausgelegt ist den eigenen Atem und höhere Mengen CO2 zum Teil wieder einzuatmen und das für längere Zeit. In kürzester Zeit wird es dann warm und unangenehm. Das Atmen und dann noch körperliche Arbeit dabei, wird schwieriger.

    Die DGUV Regel 112-190* regelt das Thema „Tragezeitbegrenzung beim Atemschutz“ bereits. Es gibt klare Tragezeitbeschränkungen von 75 -120 Minuten. Diese Tragezeit vermindert sich um den Faktor 0,8, wenn die betroffenen Mitarbeiter/innen Schutzkleidung tragen. Auch der Faktor „körperliche Arbeit“ spielt eine Rolle. Außerdem reduziert sich diese Tragezeit um einen weiteren Faktor von 0,7, wenn Hitze dazukommt.

    Dann liegt die Tragezeit gerade noch bei 42-67 Minuten. Außerdem dürfen z.B. Menschen mit Lungenfunktionsstörungen gar keinen Atemschutz tragen. Das betrifft z.B. auch starke Raucher oder Mitarbeiter mit COPD.

    Pausen von 30 Minuten und nur 2-5 Einsätze am Tag bzw. auch nicht jeden Tag zeigen, dass das Thema Atemschutz nicht für den ganzen Arbeitstag und für die ganze Woche wochenlang ausgelegt ist.

    Zwar lassen sich die Arbeitsbedingungen nicht ändern, aber es lässt sich zumindest etwas gegen den hitzebedingten Faktor tun. In einer wissenschaftlichen Studie der Universität Münster unter Prof. Winfried Joch wurde ermittelt, dass bei Hitze und körperlicher Belastung die notwendige Sauerstoffaufnahme durch E.COOLINE Kühlwesten deutlich reduziert werden konnte. Das heißt, der Körper benötigt durch Kühlung nicht so viel Sauerstoff. Das hilft natürlich beim Tragen der Atemmaske enorm.

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Sabine MaskeSEite
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