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  • TOP-PERFORMANCE TROTZ HITZE?

    HITZE – EIN LEISTUNGSKILLER?

    Sommer und Wärme sind eigentlich positiv besetzt. Wenn die Sonne scheint ist man gerne an der frischen Luft und genießt die Bewegung. Alles ist gut bis man arbeiten muß und schwitzt – und auch hier galt bisher die Devise: „Ohne Schweiß kein Preis“.

    Somit gibt es nach wie vor 10-20% der arbeitenden Bevölkerung die das ganze Jahr unter heißen Bedingungen arbeiten. In den Sommermonaten sind es deutlich mehr - laut Umfragen steigt die Zahl dann auf über 50%.

    Laut einer Online-Studie in 2014 sinkt dadurch Konzentration und Leistung. Unfallgefahren steigen und die Sicherheit als auch Produktivität der Arbeitnehmer gehen nach unten. 12% Produktivitätsverlust prognostiziert das Institut für Weltwirtschaft in Kiel für die kommenden Jahre durch den Klimawandel. Die Gesundheit der Betroffenen leidet natürlich auch unter den hohen Temperaturen, denn Schwitzen bedeutet immer eine hohe Herzfrequenz. Dies macht vor allem älteren Arbeitnehmern zu schaffen. Langzeitschäden für das Herz-/Kreislaufsystem sind möglich. Ausfallzeiten und fehlende Fachkräfte ein Dauerthema. Daher ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, wie man die Gesundheit und Sicherheit für die Arbeitnehmer/innen und die Produktivität für die Unternehmen gleichermaßen sicherstellt.

    Was wäre, wenn man die Arbeitsbelastung aufgrund der Hitze senkt, die Leistung gerade deshalb steigert und dabei auch noch gesund bleibt?

    DAS PROBLEM

    Hohe Temperaturen spiegeln sich in einer geringeren Leistungsfähigkeit und verminderter Konzentrationsfähigkeit von Lebewesen wider: Leistungseinbußen um bis zu 4% bereits ab 2% Flüssigkeitsverlust haben Wissenschaftler ermittelt. Und das ist noch nicht alles.

    -          Das Institut für Weltwirtschaft hat errechnet: Um bis zu 12 Prozent nimmt die Arbeitsproduktivität an Hitzetagen ab.

    -          Jährlich werden knapp 25000 Menschen aufgrund hitzebedingter Beschwerden in Krankenhäuser eingeliefert.

    -          25 Prozent der Unfälle bei Feuerwehrleuten in den USA werden durch Hitzestress verursacht.

    -          Hitzeschäden, wie Hitzekrämpfe, Hitzekollaps, Hitzschlag, Sonnenstich etc. treten unter den Bedingungen hoher Umgebungstemperaturen bzw. unter wärmeabgabebeeinträchtigenden Bedingungen (hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit) häufiger auf als unter niedrigeren Umgebungstemperaturen.

    WAS TUN?

    Eine adäquate Kühlung kann diese hitzebedingten Negativerscheinungen reduzieren. Insbesondere werden durch das Kühlen mittels Kühlweste oder Kühl-Shirt die körpereigenen Wasserreserven geschont, weil das in ihr gespeicherte Wasser verdampft und damit einen Beitrag zur Verdunstungskälte leistet.

     → Weniger Schweiß spart Energie

    KEIN NEUES THEMA

    Im Süden haben es eigentlich alle schon immer gewusst! Nicht umsonst gibt es in heißen Ländern Siesta in der Mittagshitze. Oder gibt es jemanden, der das Arbeiten bei Hitze besonders „prickelnd„ findet? Da ist man besonders im Sommer bei 30° im Schatten doch eigentlich schon nach dem Vormittag zu fertig um noch richtig Leistung zu bringen. Und dann geht es noch bis Feierabend. Danach ist an weitere Aktivitäten wie z.B. Sport nicht mehr zu denken.

     Warum? Über 70 % der menschlichen Wärmeproduktion wird bei Bewegung im Muskel entwickelt. Je länger und je intensiver gearbeitet wird, desto mehr überschüssige Wärme wird produziert. Die muss der Körper erst einmal an die Umgebung abgeben können, damit es nicht zu einem Wärme- bzw. Temperaturanstieg im Körper und damit zum Leistungseinbruch kommt.

    Mal ganz abgesehen von Hitzekrämpfen und der Gefahr eines Hitzschlags. Ganz zu schweigen von der fehlenden  körpereigenen  Energie, der dabei zu 70% nur in Wärme übergeht, ohne für die eigentliche Arbeitsleistung zur Verfügung zu stehen.

    Wenn der Organismus dann richtig auf Hochtouren läuft, kann die so entstandene Wärme oft nicht mehr vollständig durch Schwitzen ausgeglichen werden.

    Um sich vor Überhitzung zu schützen, reduziert der Körper daher ab einem bestimmten Zeitpunkt seine Leistung. Der kritische Wert liegt dabei bei einer Körperkerntemperatur von etwa 38,5°Celsius.

    Das Thermoregulationssystem des Menschen kann höhere Temperaturunterschiede ausgleichen.

    Allerdings geht dies nur mit einer hohen Herzfrequenz und der Veränderung weiterer leistungsabhängiger Körperparameter.

    Fehlende Konzentration und geringere Leistung

    Bereits bevor der Körper deutliche Signale aussendet, steigt die Herzfrequenz, misst man höhere Laktatwerte und kann darüber hinaus steigende VO2 max. Werte (Sauerstoffaufnahme) analysieren, die ein Maß dafür sind, welche Energie für die jeweilige Leistung aufgewendet werden muss.

    Diese Werte sind deutlich besser, wenn der Körper gekühlt wird.

    Mit Kühlwesten, kühlenden Kopfbedeckungen, Arm- oder Beinkühlung ist indoor, wie outdoor für Kühlung gesorgt.

     

     

     

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