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NOTFALLMEDIZIN ZUM ANZIEHEN

Studie zur Hitze­problematik bei Ektodermaler Dysplasie führt zu eindeutigen Ergebnissen

An der Uniklinik Erlangen-Nürnberg wurde die anstrengungsbedingte Überhitzung von Kindern und Jugendlichen mit dem Krankheitsbild der hypohidrotischen Ektodermalen Dysplasie (HED) wissenschaftlich untersucht. Da sich die am häufigsten verbreitete Form dieser genetisch bedingten Entwicklungsstörung durch einen Mangel an Schweißdrüsen auszeichnet, stand der Effekt der Hitzebelastung bei sportlicher Aktivität im Zentrum der Betrachtung. Das Ergebnis: Körperliche Anstrengung wirkt sich – im Vergleich zu gesunden Altersgenossen – auf Kinder und Jugendliche mit HED-Diagnose deutlich gravierender aus. Nicht nur die Körperkerntemperatur der 12 Probanden mit HED stieg während der Belastung auf dem Fahrrad-Ergometer signifikant stärker als bei der Kontrollgruppe an. Auch die Regeneration nach den Sporteinheiten dauerte nachweislich länger. Dieser Effekt konnte durch den Einsatz von Kühltextilien in der Laborumgebung jedoch deutlich minimiert werden.

Übertragen auf den Alltag der HED-Betroffenen bedeutet dies, dass Kühltextilien wie die Westen und Bandanas der E.COOLINE-Kollektion entscheidend dazu beitragen, der lebensgefährlichen Überhitzung entgegenzuwirken, der insbesondere im Baby- und Kleinkindalter nicht selten zum Tod oder einer lebenslanger Behinderung führt. Das hohe Risiko der Überhitzung von HED-Patienten lässt sich mit den Textilien gezielt und ohne den Aufwand, wie er beispielsweise mit regelmäßigen kalten Duschen einhergeht, senken.

Nach Definition von Prof. Dr. Holm Schneider bezeichnet der Begriff Ektodermale Dysplasie (ED) Erkrankungen, die sich auf erbliche Entwicklungsstörungen des äußeren Keimblatts des Embryos zurückführen lassen. Mehr als 160 unterschiedliche Merkmalskombinationen – die zusammen genommen mit einer Gesamthäufigkeit von 1:15.000 auftreten – werden darunter summiert. Die häufigste Krankheitsform, die auch in der Studie an der Universität Erlangen untersucht wurde, ist die X-chromosomal vererbte hypohidrotische ED, die sich vordergründig durch fehlende oder deformierte Zähne, spärliche Körperbehaarung sowie einen Mangel an Schweißdrüsen auszeichnet. Letzteres Merkmal führt dazu, dass Betroffene ihre Körpertemperatur schlecht regulieren können. Körperliche Anstrengung oder hohe Außentemperaturen führen daher schnell zu Überhitzung. Insbesondere für Neugeborene birgt dieser Effekt die erhöhte Gefahr von Fieberkrämpfen und Gehirnschäden. In solchen Fällen muss unverzüglich für Abkühlung des Körpers gesorgt werden. Die Neigung zum Wärmestau ist jedoch auch im fortgeschrittenen Alter bei allen geplanten körperlichen Aktivitäten sowie der Berufswahl zu berücksichtigen (vgl. www.ektodermale-dysplasie.de).

Kuehlweste bei Ektodermaler Dysplasie

KÜHLWESTE VERHINDERT ÜBERWÄRMUNG BEI ED

Die Wirksamkeit von E.COOLINE wurde in Studien bestätigt

Der Prozess der Überhitzung bei HED-Erkrankten in Folge körperlicher Anstrengung wurde von der Forschungsgruppe rund um Holm Schneider der Uniklinik Erlangen-Nürnberg erstmals wissenschaftlich untersucht. Um dabei gleichzeitig den Effekt von Kühlung gezielt zu hinterfragen, kamen im Rahmen der Studie die E.COOLINE-Kühlfunktionskleidung zum Einsatz, deren positive Wirkung bereits bei Patienten mit Multipler Sklerose sowie im Leistungssportumfeld nachgewiesen werden konnte.

Das Untersuchungsdesign sah vor, dass die Studiengruppe aus 12 HED-betroffenen männlichen Kindern und Jugendlichen einer Kontrollgruppe aus 12 gleichaltrigen, gesunden und ebenfalls männlichen Probanden gegenübergestellt wurde. Alle Teilnehmer absolvierten einen standardisierten Belastungstest auf dem Fahrrad – die Außentemperatur betrug dabei 25 beziehungsweise 30 Grad Celsius. Bei der höheren Außentemperatur wurde zudem die Belastung mit und ohne Kühltextilien getestet. Die Körperkerntemperatur wurde mittels einer geschluckten Temperatursonde gemessen, wodurch sehr genaue und zuverlässige Messwerte erzielt werden konnten.

Es zeigte sich, dass die Körpertemperatur der Studiengruppe (noch ohne Kühlung bei 25 Grad Celsius) deutlich schneller anstieg als bei der gleichaltrigen Kontrollgruppe. Die Kinder mit HED-Erkrankung erreichten innerhalb von 30 Minuten bis zu 38,4 Grad Celsius Körpertemperatur, die Jugendlichen sogar 38,8 Grad Celsius, was in beiden Fällen eine Differenz von mindestens 1,5 Grad zum Ausgangswert bedeutete.

Im zweiten Teil der Studie bei Außentemperaturen von 30 Grad Celsius und 40 Prozent Luftfeuchte, vergleichbar mit einem heißen Sommertag, konnte die Kühlfunktionskleidung ihre Stärke nachweislich ausspielen. Während die Körpertemperatur ohne den Einsatz der Kühltextilien bei den HED-Probanden durchschnittlich 39,3 Grad Celsius erreichte, wurde bei Teilnehmern der Studiengruppe mit Kühlweste und Bandana ein Mittelwert von 38,5 Grad Celsius gemessen. Zudem erreichten die Teilnehmer mit Weste und Bandana viel schneller wieder die normale Körpertemperatur nach der Belastung. Der tendenzielle Leistungsunterschied zur gesunden Kontrollgruppe konnte mit den Kühltextilien nahezu aufgehoben werden.

 

 

WEGWEISEND FÜR DEN ALLTAG

Kühlen mit Kühlweste oder Kühlshirt für mehr Lebensqualität

Studienergebnisse zeigen, dass gegen den Hitzestress von HED-Betroffenen durchaus ein Kraut gewachsen ist. Effektive Möglichkeiten der Körperkühlung können einen entscheidenden Beitrag für mehr Lebensqualität im Alltag der Patienten leisten. Insbesondere bei Kindern, die noch nicht eigenständig auf Hitzegefühle reagieren können, helfen die Kühltextilien, da sie den natürlichen Effekt der Thermoregulation übernehmen und sich automatisch an die Körpertemperatur anpassen. Im Gegensatz zu Wadenwickeln, Duschen oder anderen aufwendigen Methoden der Kühlung, hat sich in der Studie auch eine erhöhte Akzeptanz der Kinder und Jugendlichen gegenüber den Textilien gezeigt. „Gerade das Bandana wurde von den Teilnehmern als äußerst ‚cool’ eingestuft, was den Transfer dieser medizinischen Maßnahme zur Körperkühlung in den Alltag der Kinder und Jugendlichen natürlich absolut erleichtert“, so Dr. Siegfried Hausdorf, der die Studie auf Seiten der pervormance International GmbH begleitet hat.

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E.COOLINE ­ - Eine Zukunft ohne Hitzeprobleme

Wir haben Untersuchungen in einer führenden Klinik in Deutschland durchgeführt. Die Reaktionen von Betroffenen sind überwältigend und selbst das Feedback ansonsten eher zurückhaltender Ärzten und Therapeuten sind sehr positiv. Die Gründe hierfür sind die einfache und schnelle Aktivierung der Westen mit Wasser aus dem Wasserhahn, das geringe Gewicht, das einen hohen Tragekomfort garantiert und die lang anhaltende Wirkung, die einen Einsatz über Stunden - auch über einen ganzen Tag - ohne weitere Voraussetzungen gewährleistet. Die Weste wird einfach über oder unter der normalen Kleidung getragen, ist in verschiedenen Größen erhältlich und pflegeleicht.

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Ziel der WHO

Mehr Lebensqualität mit E.COOLINE

Die Definition der WHO zum Thema Lebensqualität lautet: „A state of complete physical, mental and social well-being not merely the absence of disease“.
Wir können ED mit Kühlwesten nicht heilen aber wir können die Lebensqualität in körperlicher, mentaler und sozialer Hinsicht deutlich verbessern.
Urlaub im Süden, Eisessen in der Stadt, Arbeiten im Garten und vieles mehr, was bei hohen Temperaturen für ED Betroffene mit extremen Hitzeproblemen kaum möglich ist.,
Nicht nur in der Freizeit. Auch gerade beim Arbeiten. Selbst wenn der Arbeitsraum klimatisiert ist, ist oft der Weg zum Parkplatz bei 30°C im Schatten ein Hindernis. Ganz zu schweigen der Fahrradtour oder dem Grillfest mit Kollegen in der Sommersonne. Da hilft E.COOLINE ungemein.

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