WENIGER KRIEGE DURCH KÜHLUNG?

Weniger Kriege durch Kühlung: Eine gewagte Hypothese, die aber durch die Studie des Teams um Solomon Hsiang von der Princeton University, New Jersey, USA realistisch erscheint. Bereits eine Temperaturerhöhung von 0,4°C hatte laut dieser Studie eine erhöhte Gewaltbereitschaft von 4% zur Folge. In extremen Fällen lag der Anstieg sogar bei +14%.

Nicht nur bei persönlichen Konflikten, sondern gerade bei Aufständen und Bürgerkriegen spielt die Temperatur eine große Rolle behaupten die Forscher. Natürlich gibt es immer auch Ausnahmen, wie der Kommentar der Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ erschien, nahelegt.

Aber der Trend in 60 Studien aus der ganzen Welt über einen enormen Zeitraum, die zum Zweck dieser Publikation ausgewertet wurden, ist eindeutig.

Je heißer es ist, desto mehr Gewalt.

In Zeiten des Klimawandels und der globalen Erwärmung keine guten Aussichten für den Weltfrieden. Die Forscher mutmaßen, dass es aufgrund dieser Faktoren und der damit verbundenen Temperaturen weltweit zu deutlich mehr kriegerischen Auseinandersetzungen kommen wird.

Bei der momentan diskutierten Klimaerwärmung von 2°C könnte die Zunahme von Konflikten in einigen Regionen um 50% steigen mutmaßen die Forscher.Auch die Verschlechterung der Wirtschaftslage aufgrund schlechterer Ernten durch die Klimaveränderungen und der damit verbundenen Existenzangst könnte dazu führen, dass die Menschen vermehrt zu Waffen greifen.

Nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen, auch Konflikte im persönlichen Bereich sind hierbei von der Temperaturbelastung betroffen. Bereits in 2005 hatte Prof. Gerhard Arminger von der Universität Wuppertal bei einer Studie für die Bundesanstalt für Straßenverkehr festgestellt, dass die Temperaturerhöhung zu deutlich mehr Unfällen im Straßenverkehr führt.

„Ab 25°C geht die Unfallrate bei jedem zusätzlichen Grad um 1% rauf. Die Aggressivität steigt meiner Meinung nach auch", betonte Arminger. Eine Aussage, die man ihm als täglicher Autofahrer sofort glaubt.

Was passiert dann mit dem Psychostress an 10% aller Arbeitsplätze, die zu Hitzearbeitsplätzen zählen, weil die Temperatur an heißen Tagen 37°C übersteigt? Gerade beim Arbeiten über 8 Stunden am Tag nimmt die Aggressivität zu, das Betriebsklima wird schlechter. Der Stress für jeden Einzelnen steigt und nicht nur Herz-Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Hitzekrämpfe sondern auch Krankheitserscheinungen wie Burn out Syndrome nehmen zu.

Wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) bei der Hitzewelle im Sommer 2010 in einer Umfrage herausgefunden hat, leidet jedes zweite Unternehmen beziehungsweise seine Mitarbeiter unter der Hitze am Arbeitsplatz. Zwar gibt es mit der Arbeitsstätten-Richtlinie eine Empfehlung von höchstens 26 Grad und eine Verordnung, die besagt, dass durch die Temperaturen gesundheitliche Schäden nicht eintreten dürfen, dennoch handelt es sich hierbei lediglich um Empfehlungen.

Auch Hsiang, der Autor der obengenannten US-amerikanischen Studie sagt: Menschen sind bei Hitze generell weniger produktiv und schneller erschöpft. Um 1,8% nimmt die Produktivität pro Grad Temperaturerhöhung ab postulierten Joshua Zivin und Matthew Neidell in einem NBER Papier publiziert in 2011.

Westliche Länder können zwar durch Klimaanlagen einiges abfangen aber nicht an jedem Arbeitsplatz ist dies umsetzbar. Zudem erhöhen Klimaanlagen aufgrund ihres enormen Energieverbrauchs wiederum die globale Erwärmung. Eine verheerende Kettenreaktion meinen auch die Forscher.

Doch es gibt eine Lösung, wie Personenkühlung einfach, schnell und energiesparend umgesetzt werden kann. Mit Kühltextilien, die die Temperaturbelastung um bis zu 12°C senken, könnte z.B. der Hitzestress am Arbeitsplatz deutlich reduziert werden. Verglichen mit den Daten der Studien könnte damit die Unfallgefahr um bis zu 12% vermindert und die Produktivität und Leistung um 12% erhöht werden. Ein Wert, der vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel bereits in 2010 veröffentlicht wurde. Der volkwirtschaftliche Schaden von 2,4 Mrd. Euro, den die Autoren damals aufgrund der Temperaturbelastung durch Hitze am Arbeitsplatz konservativ berechnet haben, wäre damit deutlich reduziert.

 Physikalisch in Sekunden effektiv wirksam durch Verdunstungskälte in Form von Kühlwesten, T-Shirts und Kopfbedeckungen mit einem Wasserspeicher in dem eigens entwickelten 3D-Meshmaterial.

Einfacher kann Kühlung nicht sein...auch wenn es noch ein weiter Weg sein wird damit Kriege zu verhindern. Aber ein besseres Betriebsklima und weniger Psychostress am Arbeitsplatz sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Die richtige Kühlung finden Sie HIER